Sonntag ist es soweit. Sonntag stimmen wir Aachener über eins der wichtigsten Projekte unserer Stadtgeschichte ab. Es geht um das Ja oder Nein zu Campusbahn. Erst neugierig, dann interessiert und zuletzt engagiert habe ich mich die letzten Wochen sehr intensiv mit diesem Thema auseinander gesetzt. Ich habe mit vielen Verantwortlichen, Bürgern, Befürwortern, Gegnern und Interessierten gesprochen. Einiges davon ist in fünf “Frittezang” Podcast-Folgen gelandet.
Neben einer überwältigen Mehrheit im Rat von über 90% gibt es keine mir bekannten Projekte in der Aachener Geschichte die darüber hinaus eine so enorme Unterstützung erhalten hat. IHK, VCD, der Einzelhandelsverband, ja selbst Greenpeace sind alle klare Befürworter des Projektes. Machbarkeitsstudien von 2008 haben die Stadtbahn als bestes gesamtstädtisches System ermittelt. Etliche Gutachten, Erfahrungen und Statistiken belegen Schienenbonus und positive Impulse durch Stadtbahnen auf die Stadtenwicklung.Die Kostenkalkulation wurde von unabhängigen Gutachtern bestätigt und viele der Argumente (Fonds Deutsche Einheit, Busnetzgutachten 2015+) die gerne angebracht werden mehrmals wiederlegt.
Trotzdem scheint die Bevölkerung sehr gespalten und ängstlich zu sein beim Thema Campusbahn. Deshalb möchte ich meine Entscheidung am Sonntag mit ‘Ja’ zu stimmen hier noch einmal in den meist diskutierten Punkten aufgreifen und dort begründen.
Falls mir Fehler unterlaufen sind, oder etwas ergänzt werden soll, bitte einfach in die Kommentare damit.
Worüber wird überhaupt abgestimmt?
Hier herrscht oft noch großes Unwissen. Am Sonntag stimmen wir Aachener zunächst darüber ab, ob wir uns eine Stadtbahn generell vorstellen können.
Wir sagen ‘Ja’
Mit diesem ‘Ja’ ist zunächst einmal nur diese Aussage besiegelt. Anschließend beginnt das Planfeststellungsverfahren. Wird während diesem z.B. eine enorme Kostenexplosion festgestellt oder unlösbare Probleme in der Strecke festgellt kann das Projekt noch immer gekippt werden. Dieser Fall ist sicherlich sehr unwahrscheinlich aber immer noch möglich. Wichtig ist festzuhalten das mit einem ‘Ja’ die Bahn nicht auf biegen und brechen gebaut wird.
Wir sagen ‘Nein’
Fall 1: Der Campus West wird mit Diesel-Bussen angeschlossen. Es verkehren Diesel-Busse zwischen Uniklinikum, Campus West und Bushof. Es entstehen Kosten von rund 1,85 Mio€ pro Jahr.Fall 2: Fall Nummer 1 und eine Erweiterung des Busangebots auf der Achse in Richtung Brand. Die Maßnahme benötigt zur Abwicklung des Verkehrs eine eigene Beton-Fahrbahn für die Busse. Dieser Eingriff führt zu möglichen Kosten in Höhe von 4 Mio€ pro Jahr. (siehe dazu auch “Die Alternativen”)
Die Kosten
Viele befürchten eine Kostenexplosion. Seien doch Großprojekte wie S21 und BER vollkommen aus dem Ruder gelaufen. Jedoch ist jedes Bauprojekt ein Einzefall und muss auch als solchen betrachtet werden.
Bei der Campusbahn wurden als Kalkulationsgrundlage die Kosten von abgeschlossenen Stadtbahnprojekten aus anderen Städten genommen. Hier jedoch nicht nur die Gesamtkosten, sondern wie teuer welcher Kilometer (Besonderer Gleiskörper, Mischgleis, etc. ) waren.
Diese Methode von Prof. Bent Flyvbjerg wurde vom Nobelpreisträger Kahneman als “den wichtigsten Vorschlag, um die Genauigkeit von Prognosen zu verbessern” gelobt. (Spiegel Online)
Zudem sieht die Aachener Baubilanz ziemlich gut aus. Von 47 Bauprojekten mit einem Gesamtvolumen von 44,3 Millionen sind in der Stadt Aachen alle unterm Schnitt erfolgreich abgeschlossen worden. Einige davon sogar günstiger und schneller. (Aachener Zeitung).
Die Kalkulationen wurden zudem von einem externen Gutachter (beauftragt durch die IHK) so bestätigt. (Quelle IHK)
Und zu guter letzt: Auch ein “Nein” zur Campusbahn wird Kosten zur folge haben. Nahezu ähnlich hoch wie mit der Campusbahn. Siehe dazu: “Die Alternativen”
Können wir das Geld nicht für was anderes ausgeben? Schulen zum Beispiel?
Nein. Die Fördergelder sind zweckgebunden. Baut Aachen keine Campusbahn gehen diese nicht in einen anderen Topf sondern fließen in den Stadtbahnbau einer anderen Stadt.
Jedoch ist das Argument, Geld erst an anderen Stellen zu investieren, oder den Haushalt zuerst auszugleichen für mich eins der wenigen Schlüssigen Gegenargumente gegen das ich auch nicht versuche anzureden. Meine Priorität liegt derzeit neben dem Ausbau der Bildung ganz klar auf dem Ausbau des städtischen ÖPNV. Wer hier seine Prioritäten anders setzt wird bei mir mit offenen Armen empfangen und soll somit auch gerne die Campusbahn ablehnen. Eine Ablehnung aber nur “weil es teuer ist” ist mir zu einfach.
Die Finanzierung
240 Millionen Euro soll der ganze Spaß kosten. Das müssen wir ein bisschen aufteilen. Knapp 130 Millionen kostet der Fahrweg. Dieser wird zu 90% vom Bund und Land gefördert. Die Stadt trägt also noch einen Anteil von knapp 13 Mio. Fahrzeuge, Betriebshof sowie Planungs und Nebenkosten müssen komplett von der Stadt getragen werden und ergeben, je nach Szenrario, einen jährlichen Finanzierungsbedarf zwischen 4 und 6,4 Millionen Euro.
Hier inklusive sind sämtliche Investitionskosten, Betriebskosten, Tilgungen und Zinsen. (Quelle)
Das ist sicherlich kein Pappenstiel, aber Finanzierbar. Es gibt momentan diverse Ansätze wie diese Millionen finanziert werden können. Ab 2014 übernimmt der Bund die vollen Kosten für die Grundsicherung im Alter. Ebenso spart Aachen ab 2019 jährlich knapp 15 Mio. durch den Wegfall von Solidarpakt und Fonds Deutsche Einheit. Oft wird von Gegnern behauptet das der Fonds nicht zur freien Verfügung stehen wird. Das ist jedoch nicht richtig. Der Fonds Deutsche Einheit ist ein Kredit, der bis 2019 abgetragen ist. Wie auch im privaten sind für einen Kredit keine weiteren Zahlungen mehr fällig, sobald dieser abgezahlt wurde.
Natürlich ist diese Investition auch ein Risiko. Niemand kann die Kosten auf Heller und Pfenning genau festzurren und niemand kann und will garantieren das Aachen nicht in den Nothaushalt gerät. Jedoch muss man dabei immer die Wahrscheinlichkeit sowie Kosten und Nutzen abwägen. Die Campusbahn macht im Städtischen Haushalt 0,8 – 1,3 % aus. Sozialleistungen hingegen knapp 55%. Steigen die Arbeitslosenzahlen rugartig an, belastet dies den Haushalt sofort und ungeplant wesentlich dramatischer.
Die Streckenführung
Geplante Streckenführung
Auch wenn der Name zunächst etwas anderes vermuten lässt, wird mit der Campusbahn nicht nur der Campus angebunden. Die geplante Trasse führt von Brand die Triererstrasse über den Adalbertsteinweg hinunter. Über den Willy-Brandt-Platz vorbei an C&A durch die Blondelstraße hindurch den Bushof passierend, aufwärts den Seilgraben hoch zum RWTH Hauptgebäude. Ab hier ist die finale Streckenführung noch nicht ins letzte Detail festgelegt. Eine Variante führt über die Wülnerstr, die andere hinter dem Hauptgebäude entlang. Vorbei am Campus-West über eine Brücke (zum kreuzen der DB-Anlagen) hinauf zum Campus Melaten.
Die genaue Streckenführung kann sehr schön unter http://bahnfreifuerac.bplaced.net/ betrachtet werden. Die Pläne findet man unter http://www.campusbahn-aachen.de/infocenter/plaene/
Angebliche Einspurrigkeit
Sicher ist: Die gegebene Zweispurigkeit wird vom Kaiserplatz bis hoch nach Brand komplett erhalten. Dort wo die Straße zu eng für eine eigene Trasse ist, teilt die Campusbahn sich die Spuren mit dem Autoverkehr in Mittellage. Durch die Mittellage kann auch weiterhin der Lieferverkehr sowie die Müllabfuhr halten und behindert Bahn und Individualverkehr nicht mehr als heute. Ebenso bleiben die Radschutzstreifen erhalten und werden im Bereich Adalbersteinweg sogar noch weiter ausgebaut. Die Querschnitte der Straßen sind hier zu finden: http://www.campusbahn-aachen.de/infocenter/plaene/
Wegfall von Buslinien
Durch die Campusbahn werden knapp 1,6 Millionen jährliche Buskilometer im derzeitigen Busnetz eingespart. Vor allem betrifft dies die Zusammenlegung der 5er Linien von Brand “auf die Schiene”. Die Gegner behaupten gerne, im Südraum müsste man künftig immer in Brand umsteigen. Dies trifft jedoch auf die wenigsten Stadtteile zu. Einzig Kornelimünster verliert eine Umsteigefreie Verbindung in die Stadt. Alle anderen behalten Direktverbindungen bis in die Stadt. (Siehe Angepasstes Busnetz mit Campusbahn )
Die Notwendigkeit
Es ist viel über Kapazität, Kollaps, Engpässe geschrieben und geredet worden. Neben den hinlänglich bekannten Problemen der Anbindung des Campus-West sowie Melaten und der Kapazitätsproblematik am Adalbertsteinweg zu Spitzenzeiten wird jedoch gerne die Notwendigkeit von Umweltfreundlicherem ÖPNV vernachlässigt. Mit 66 Mio Menschen die jährlich mit der ASEAG unterwegs sind ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Junge Menschen besitzen immer weniger Autos, steigen um in den ÖPNV.
Feinstaub / Lärmschutz / Umweltzone
Aachen rutscht immer mehr in Richtung Umweltzone. Nur durch die viele Anstregungen der letzten Jahre konnte eine Umweltzone bisher vermieden werden. Einen Großteil der Feinstaub Belastung macht dabei der aktuelle Busverkehr im Aachener Talkessel aus. Selbst mit Elektrobussen würde durch den Reifenabrieb immer noch erheblicher Feinstaub erzeugt. Eine Stadtbahn hingegen kann dank regenerativer Energieversorgung und nahezu Null Abrib als Feinstaublos betrachtet werden.
Behindertengerecht
Hier kann eine Stadtbahn enorm Punkten. Im Gegensatz zum Bus fährt eine Stadtbahn dank der Schiene immer ganz nah an jede Haltestelle an. Kann fast auf den Zentimeter genau jedes mal an der gleichen Stelle halten, bietet einen Niveaugleichen Einstieg und deutlich mehr Türen als ein Bus.
Was passiert wenn die Campusbahn nicht kommt?
Eines ist damit besiegelt: Es wird keine Straßenbahn in absehbarer Zeit geben. Weder vom Campus bis nach Brand noch vom Bushof bis zum Campus-Melaten. Trotzdem muss gerade der Campus an das öffentliche Nahverkehrsnetz angebunden werden, die Kapazitätsprobleme am Adalbertsteinweg gelöst werden und über Wege weg vom Öl nachgedacht werden.
Viele Gegner Befürwortern ausdrücklich die ursprünglichen Planungen der Campusbahn. Also die Strecke vom Bushof bis zum Klinikum mit einer Bahn anzubinden. Diese Strecke kostet alleine 4,7 Mio jährlich da hier keinerlei Förderung fließt. (Ratsinfo, Anlage 2 Seite 78) Stimmen wir am Sonntag jedoch mit ‘Nein’ wird dieses Szenario auch niemals Realität werden.
Die Alternativen
Da die Problematik am Adalbersteinweg mit der aktuellen Situation nicht handhabbar ist, läuft hier dann wohl alles auch auf einen eigenen “Buskörper” hinaus. Das heißt eine Trasse aus Beton für Elektro, Hybrid oder Oberleitungsbusse. Diese Trasse würde man auch im neu zu erschließenden Campus-West errichten. Zudem müssten auch Oberleitungen und Lademöglichkeiten für Elektor und O-Busse geschaffen werden.
Die Anschaffungs, Betriebs und Dieslkosten werden für diese Alternative (laut einer ASEAG Studie aus dem Jahre 2008) auf ca. 1,8 Mio. € jährlich beziffert. Hinzu kommt der Trassenbau und Oberleitungen sowie Instandhaltung für knapp 2 Mio jährlich hinzu. (knapp 120 Millionen Investition in Fahrwerge die nicht gefördert werden.
Im Gegensatz zu der sehr weit vorangeschrittenen und soliden Finanzplanung zur Campusbahn sind mögliche Alternativen bisher nicht ausgiebig kalkuliert und könnten ebenso noch deutlicher nach oben abweichen. Die grob geschätzten Kosten für das schlechtere Verkehrsmittel liegen ungefähr gleichauf mit der Campusbahn.
Busnetzgutachten 2015+
Anders als oft behauptet, schlummert in diesem Gutachten nicht die Lösung aller Probleme. Das angefertigte und momentan pausierende Gutachten hatte von Anfang an nie das Ziel Kapazitätsprobleme zu lösen. Wesentliche Punkte des Gutachten sind: Umgestaltung des Bushofs (bzw. Prüfung ob einer Verlegung dessen zum HBF möglich ist), Angebotsoptimierung im Südraum, Erschließung des Hochschulbereiches sowie Schienenanbindung der Aachener Innenstand (Euregiobahn). Zu finden ist der Zwischenstand im Ratsinformationssystem.
Nachteile
Natürlich ist nicht alles rosig bei solch einem Großprojekt. An einigen Stellen müssen Kompromisse gefunden werden, Bäume werden weichen müssen, an manchen Stellen beide Fahrspuren enger werden. Ein paar Menschen werden bei Wind und Wetter in die Bahn umsteigen müssen, andere werden sich durch Baustellen belästigt fühlen.
Baustellen
Gerne wird befürchtet, das Straßenabschnitte die Jahrelange Baustellen gerade hinter sich gelassen haben nun wieder im totalen Verkehrschaos untergehen werden. Am Beispiel Triererstrasse kann man jedoch schnell zeigen, das diese Sorgen oft unbegründet ist. Hier wurde zuletzt neben der Straße alle Versorgungsleitungen erneuert. Das ist nun erledigt und verkürzt die Bauzeit enorm. Inklusive Bahnsteige werden z.b. in Düsseldorf rund 500 Meter Schiene in existierende Straßenabschnitte innerhalb von sieben Tagen (einer Woche!) verlegt.
Anders sieht es hingegen am Adalbertsteinweg aus. Die letzte Straßensanierung fand in den 70er Jahren statt. Die Kanäle sind gute hundert Jahre alt. Eine Sanierung des Kanalsystem sowie der Straße ist somit ohnehin in den nächsten Jahren fällig. Kommt die Campusbahn, wartet man hier aber noch so lange und macht es dann in einem Rutsch mit.
Umsteigen
Zweifelsohne ein Punkt, den man nicht von der Hand weisen kann. Aus dem Aachener Süden kommende Bürger werden oftmals in Brand in die Campusbahn umsteigen müssen. Hier ist auch nicht viel dran schön zu reden, jedoch muss man sich die Frage stellen, ob ein Projekt dieser Größenordnung wirklich immer auf jeden einzelnen Beteiligten Rücksicht nehmen kann. Zudem werden aus den meisten Südorten weiterhin Direktbuslinien in die Stadt fahren, die dann jedoch nicht über die Trierstrasse sondern andere Wege fahren. (Siehe Angepasstes Busnetz mit Campusbahn )
Vertrauen und Engagement
Was mich enorm gewundert, ja nahezu erschüttert hat, ist das entgegengebrachte Vertrauen in Politik, Planer und Gutachter dieses Projektes. Man kann von gewissen Entscheidungen, Prozessen und Strukturen halten was man will, aber eines hat mich doch enorm verwundert: Ganz oft wird prinzipielles Misswollen unterstellt. So, als ob “die da oben” nur das schlechteste für uns wollen und sich keinerlei Gedanken bei einem solchen Projekt gemacht haben.
Manche Kritik kann ich verstehen. Nach aller Einarbeitung in dieses Thema, jedoch nicht mehr den Schrei nach mehr Beteiligung im Vorfeld. Alle Planungen, ja nahezu alle Ausschüsse waren öffentlich. Spätestens seit 2008 (da ging es erstmal größer durch die Presse) hätte man sich aktiv beteiligen können. Der Mobilitätsausschuss besteht knapp zur Hälfte aus “Fachkundingen Bürgern”. Eine Parteimitgliedschaft ist hier also nicht nötig.
Schade das den Planern und Fachleuten im Mobilitätsausschuss immer wieder Inkompetenz unterstellt wird, aber niemand diesen Job dann mache möchte. Ehrenamtlich, für eine Mini-Entschädigung. Vor allem eins habe ich in den letzten Wochen gemerkt: Wer sich wirklich Engagieren und etwas verändern möchte, kann das schaffen. Das kostet vielleicht Zeit und Nerven, ist aber lange nicht so unmöglich wie oft behauptet.
Danke
Ich möchte diese Stelle auch einmal kurz Nutzen um ‘Danke’ zu sagen. Danke an die vielen engagierten Menschen die sich in den letzten Wochen so Intensiv mit dem Thema Campusbahn auseinander gesetzt haben. Ich habe viele tolle Menschen kennen und schätzen gelernt. Sowohl auf Seiten der Befürworter wie auf der gegnerischen Seite. Man merkt jedem einzelnen das Herzblutt an mit dem er bei diesem Projekt drin steckt. Kaum jemand hat mir das Gefühl vermittelt, er engagiert sich nur weil er “muss” bei diesem Projekt. Das ist sicherlich nicht selbstverständlich und deshalb doppelt schön zu sehen was Politik doch noch bewegen kann.
Fazit
Ich finde das Konzept der Campusbahn und den Wert für unsere Stadt hervorragend. Die Campusbahn entlastet nicht nur wichtige Achsen, bindet den neuen Campus an und sorgt für umweltfreundlichen Öffentlichen Nahverkehr. Die Campusbahn setzt vielmehr ein Zeichen für unsere Region und weit darüber hinaus. Mit der Campusbahn zeigt die Stadt, das es ihr wichtig ist ihre Bürger vernünftig und gut durchdacht durch Aachen zu befördern. Mit der Campusbahn können wir die Umweltzone wahrscheinlich umgehen und schaffen als einer der ersten Städte Deutschlandweit ein dichtes Netz für Elektromobilität. Ohne Risiko und Innovationsgeist gibt es keinen Fortschritt. Manchmal muss man auch große Risiken eingehen um Impulse zu setzen und Lebensqualität zu verbessern. Neben allem Fahrkomfort, Barrierefreiheit, Zeitgewinn und weniger Lärm sieht eine Stadtbahn zudem noch gut aus.
Für mich ist die Campusbahn eine, wenn nicht gar die sinnvollste, Investition in die Aachener Infrastruktur. Eine Entscheidung ob Aachen weiterhin im städtischen Wettbewerb Provinz bleiben möchte oder sich als Wissenschafsstadt behaupten möchte.
Eine Campusbahn ist gut für unsere Stadt. Für dich, für mich, für uns.
Ergänzende, informative Links: