Datenverlust und Mixcloud

Vor ein paar Wochen ist mir meine interne Datenplatte abgeraucht. Nicht mechanisch, sondern durch irgendwelche Fehler im Dateisystem die sich zu allem übel auch auf dem TimeMachine Backup eingenistet haben.

Mit tagelanger Geduld, vielen Programmen und ein bisschen Glück konnte ich nahezu alle Daten wiederherstellen. Den aktuellen Festplattenpreisen geschuldet, wollte ich aber noch mit dem Austausch der Datenplatte warten. Mac OS durfte es sich solange auf der flotten SSD gemütlich machen – inklusive Nutzdaten.

Mit nur 80 GB SSD musste da aber heftig sortiert werden. Alles was unnötig für unterwegs ist, wanderte auf’s NAS. Darunter auch die 150 GB große iTunes Mediathek sowie etliche Gigabyte RAW-Fotos und Projekte die schon längst im Archiv hätten sein können.

Musik begleitet mich schon immer durch meinen Arbeitsalltag. Seit ein paar Monaten läuft im Büro jedoch fast ausschließlich Mixcloud. 1-2 Stunden lange Mixtapes vor allem aus dem elektronischen Bereich sowie HipHop, Funk, Soul und Jazz dominieren die Plattform.

Mixclouds Player hat sich in letzter Zeit enorm gemacht. So basiert er mittlerweile komplett auf HTML5 Technologien und ist auch über mehrere Tabs hinweg intelligent. Zusätzlich gibt es beim hören eines Tapes direkt Empfehlungen für weitere. Unbegrenzter kostenloser Musikspass.

Dank Mixcloud hab meine iTunes Bibliothek keine Sekunde vermisst – einzig der fehlende iPhone sync schmerzt ein wenig (ist aber dank iCloud nicht ganz soo tragisch). 

Ich bin gespannt wie dieser Dienst und sämtliche andere Streaming-Angebote sich entwickeln. Denn dank bezahlbarer Unterwegs-Flats sollte die mobile Mixcloud Nutzung in 1-2 Jahren auch ganz normal sein. Und dann endlich können wir von überall Musik genießen ohne jeden Song Millionenfach auf jedem einzelnen Endgerät mitzuschleppen. Schöne neue digitale (Mobil) Welt.