Mein neues Radio mit nur vier Buchstaben: rdio

Lorenz schrieb heute morgen schon über rdio. Auch wenn ich den Start nicht verpasst habe hat mich der fünfhundertste Streaming-Dienst der in den letzten Tagen endlich in Deutschland gestartet ist herzlich wenig interessiert.

Ich hab ja mixcloud, iTunes Match und bis eben auch noch grooveshark.

Lorenz Artikel machte mich allerdings neugierig auf rdio. Nun teste auch ich rdio und bin bisher schwer begeistert. Die Mac-App macht das Musikhören genauso komfortabel wie iTunes und lässt sich sogar über die Media-Tasten steuern, das fühlt sich direkt wie immer an. Nur mit dem unterschied das auf einmal statt 10.000 potentiell 15.000.000 Songs aus meinen Boxen sprudeln.

Nach nun 12 Stunden durchgehender Nutzung gefällt mir rdio ziemlich gut. Die Social Funktionen sind nett, neue Musik entdeckt man so schnell, die Qualität ist gut und die Wartezeiten beim überspringen von Liedern liegen unter einer Sekunde.

Die private Musiksammlung wird nach und nach uninteressanter – zwar kaufe ich mir regelmäßig Alben und Sampler bei iTunes, aber die alltägliche Bedudelung im Büro und unterwegs machen Dienste wie rdio um einiges besser und vielfältiger.