Erstes Coworking Treffen in Aachen

Am vergangenen Mittwoch haben sich René Bohne (Fablab), Alexander Plitsch, Matthias Lenssen (beide Nunzig), Christof Schreckenberg (Gründerzentrum Kulturwirtschaft / WERK52), Katrin Futterlieb (Stadt Aachen / Unternehmensförderung Kreativwirtschaft), Aron Binienda (Coforward), Rolf Kuck (Kosmonautika), Tobias Oebel (C/O) und meine Wenigkeit (WESTWERK / C/O) zum Coworking-Austausch im Nunzig getroffen.

Eine bunte Runde mit einer Fragen:  Wie kann man sich untereinander besser vernetzen?

Schnell wurde klar, das die Erwartungen und das Verständnis von Coworking sehr unterschiedlich sind. Von der reinen Vernetzung, über Aufträge generieren bis hin zu “irgendwie was Gemeinnütziges”. Tages-Tarife, 24/7 Zugang mittels Apps oder langfristige co-Mieter. Aber in einem Punkt war man sich einig: Den Gedanken von Coworking kennen zu wenige. Zu viele Freelancer, Selbständige und zwei bis drei Mann Büros ist die Idee hinter Coworking nicht bekannt.

Coworking: Freiberufler, Kreative, kleinere Startups oder digitale Nomaden, die unabhängig voneinander agieren oder in unterschiedlichen Firmen und Projekten aktiv sind, arbeiten [...] zusammen und können auf diese Weise voneinander profitieren. Coworking stellt Arbeitsplätze und Infrastruktur (Netzwerk, Drucker, Scanner, Fax, Telefon, Beamer, Besprechungsräume) [...] und ermöglicht die Bildung einer Gemeinschaft [...]. Dabei bleibt die Nutzung jedoch stets unverbindlich und zeitlich flexibel.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Coworking

Was ist.

Im beschaulichen Aachen existieren derzeit schon drei Coworking-Räume in der Stadt sowie ein Inkubator mit Coworking Ansatz im Technologiezentrum Herzogenrath. Die Kommunikation untereinander ist bisher, wenn überhaupt vorhanden mäßig. Eine Vernetzung und Synergien bestehen derzeit nicht.

Potentielle Coworker dürfte es in Aachen reichlich geben. Zumindest wenn keine Semesterferien sind, oder die frischen Absolventen nicht alle nach Hamburg, Köln oder Berlin abhauen weil es hipper ist. Wie also junge Kreative, kleine Agenturen und frische Absolventen vom Coworking überzeugen? Sind die Einstiegshürden zu hoch? Trauen sich so wenige einfach mal reinzuschauen? Oder Kommunizieren wir bisher nur schlecht das es Räume gibt?

Was soll.

Wir möchten uns untereinander besser vernetzen. Coworking in die Köpfe der Aachener tragen. Ideen und Konzepte entwickeln, warum Coworking gut ist und sich Coworking lohnt. Coworking lebt vom Austausch, von verschiedensten Menschen und Berufszweigen. Ist günstig und irgendwie besser als alleine im stillen Kämmerlein zu hocken.

Was wird.

Es kam die Idee auf, mit einer lockeren Veranstaltungsreihe zu starten und erstmal den Gedanken des Coworking sowie die vorhandenen Räume vorzustellen. Eine Mischung aus Barcamp, Webmontag, Designersaufen, grillen und nachher Party. Das ganze dann über bekannte Verteiler kommunizieren und vor allem auch bei Studenten der FH und TH bekannter machen.

Um die Veranstaltungsreihe zu organisieren, treffen wir uns nun einmal monatlich im Wechsel. Bisher ist der zweite Mittwoch im Monat angedacht. Das nächste Treffen wird wohl in der Königstraße stattfinden. Wer Lust hat, vorbeizuschauen ist eingeladen. Genauer Termin, Uhrzeit und Ort folgen noch.

Fazit

Ein konstruktives, interessantes Treffen mit guten Ideen. Ich bin gespannt, ob sich die anfängliche Euphorie hält und man es gemeinsam schafft, das ganze voran zu bringen. Potential hat das ganze jedenfalls.

3 Kommentare

  1. 1 Patricia Yasmine Graf

    Hey Tim,
    cool! Danke für die Zusammenfassung. Nächstes Mal bin ich auf jeden Fall dabei!
    Aber Urlaub war auch grande ;-)
    Lg PYG

  2. 2 Udo Pütz

    Doofe Frage mal: welche 3 Räume für Coworking existieren denn schon in Aachen? Schüttelt man Herrn Google, findet man nämlich erstaunlich wenig.
    Danke!
    Gruß,
    Udo

  3. 3 Tim

    @Udo – http://www.c-o.org / http://www.werk52.de / http://www.nunzig.de