Facebook gibt euch Privatsphäre und ihr regt euch auf.

Facebook hat gestern wiedermals eine kleine Umstellung vorgenommen. Ohne euch vorher zu fragen, wurden auf allen Profilen eure hinterlegen E-Mail Adressen ausgeblendet und nur noch eure @facebook E-Mail Adresse angezeigt.

Der Schritt ist logisch, denn seit Einführung von Facebook Mail kann auch mit externen (die keinen Facebook-Account besitzen) über diese Schnittstelle geschrieben werden. Ohne das der Facebook-Nutzer seinen gewohnten Nachrichtendienst verlassen muss.

Für den Fall das Ihr nur eine Mail Adresse besitzt, schützt Facebook also ab jetzt eure private oder geschäftliche E-Mail Adresse und zeigt standardmäßig nur die eigene. So können weniger Rückschlüsse auf eure Person gezogen werden, es landet tendenziell weniger Spam bei euch und andere Dienste die auf euer Profil zugreifen fehlt nun die (sehr nützliche) Information eurer sonst überall verwendeten Mail Adresse.

Manchmal ist Zuckerberg gar nicht so böse.

Warum ich die Piraten wählte

  • ACTA
  • Vorratsdatenspeicherung
  • OpenData
  • Reform des Urheberrechts
  • Leistungsschutzrecht

Also so ziemlich wegen jedem Thema was mich mehr oder weniger sehr direkt betrifft und die etablierten antiquierten Parteien es seit Jahren verkacken sich ernsthaft mit diesen Themen auseinander zu setzen.

Drei Tage digital ganz analog.

Es ist wieder so weit. Die re:publica öffnet am Mittwoch zum sechsten mal ihre Tore. Diesmal in neuer, größeren Location. Das ehemalige Klassentreffen der deutschen Blog-Gemeinde ist ziemlich erwachsen geworden. Mit mehr als 3.000 Besuchern zählt die Konferenz zu den größten und wichtigsten in Deutschland.

Themen von Medien und Kultur über Politik und Technik bis zu Entertainment. Dieses Jahr ist ACT!ON das gewählte Motto. Von 2. bis 5. Mai geht es darum Mobilität, Ressourcenverteilung oder Finanzen neu zu denken, Gesellschaftliche Denkmuster und Geschäftsmodelle auf den Kopf zu stellen und im Zuge der DIY-Bewegung Produktion und Konsum neu zu definieren.

Aus der ganzen Welt angereiste Netzaktivisten, Blogger, Querdenker, Vordenker und Zuhörer stoßen ganz real aufeinander. Erzählen, diskutieren, überlegen und tauschen sich aus. Für jeden der “irgendwas mit Medien” macht eine muss man mal gemacht haben Veranstaltung.

Ich freue mich auf spannende Vorträge, neue Denkanstöße und eine Menge “analoger” Gespräche. Die Smartphones und Tablets sind aufgeladen und der Dreierstecker eingepackt.

Für alle daheim geblieben wird es von einigen Vorträgen Live-Streams geben. Einfach Mittwoch auf http://re-publica.de/12/ vorbeischauen. Oder den Hashtag #rp12 verfolgen.

Bluetooth-Stereo-Headset-Test Runde zwei: Sennheiser MM100

Nach dem mich das Philips SHB6110 nicht überzeugen konnte und seinen Weg wieder zurück zu Amazon antrat, kam auch schon das Sennheiser MM 100 * ins Haus geflattert.

Seit über zwei Wochen begleitet mich das Sennheiser Headset nun Tag für Tag, Zeit für einen kurzen Bericht.

Zweiter Test: Sennheiser MM 100

Das nur 54g schwere Bluetooth Headset wird für 99 € inklusive USB-Ladegerät geliefert. Ein aufladen ist also auch unterwegs ohne Laptop möglich.

An der rechten Hörmuschel befinden sich insgesamt fünf Tasten. Vier kleine für Vor- und zurück und zur Lautstärkereglung sowie eine große die für Start / Stop und zum Ein und Ausschalten herhält.

Das Pearing ist nicht ganz so selbsterklärend wie beim Philips. Nach einem kurzen Blick in die Anleitung funktioniert das aber auch erstmal auf Anhieb.

Nun der Sound-Test. Die Wiedergabe wirkt insgesamt sehr ausgewogen, wenn auch etwas basslastig. Aber insgesamt eine sehr angenehme Sennheiser-Qualität.

Der Komfort

Beim laufen liegt es gut am Kopf und macht sich kaum bemerkbar. Eine klare Verbesserung zu den ewig hin und her wippenden Kabeln.

Nach mehrere Stunden tragen merkt man das Headset schon an den Ohren. Es zwickt ein wenig und drückt ganz leicht. Meistens lässt sich das aber durch ein wenig zurechtrücken beheben und den nächsten Stunden steht nichts im Weg.

Naja, nix bis auf den Akku. Der hält gute 6-7 Stunden Wiedergabe aus. Man sollte aber dran denken, das Headset auszuschalten wenn es nicht benötigt wird – denn von selber schaltet es sich erst ab wenn es nicht mehr mit einem Gerät verbunden ist.

Und sonst?

Kleines Manko: hin und wieder klappt das “pairing” nicht ordentlich, das Headset “hängt sich auf” und kann nur mit dem Anschluss ans Netzteil wiederbelebt werden.

Fazit

Für hundert Euro kriegt man hier ein wirklich anständiges Headset. Gute Tonqualität, schöner Tragekomfort und ausreichende Laufzeit. Kaufempfehlung.

* (Partnerlink)

Viereinhalb Jahre. 1642 Tage.

Nun geht sie vorbei. Eine tolle Zeit, ohne Putzplan, ohne Haushaltskasse und ohne wirklich große Streiterein.

Die Zeit in der wohl coolsten, partytigsten, größten, zentralsten und liebevollsten WG. Die letzten Tage sind angebrochen, die Fenster werden (schon lange) nicht mehr geputzt und bei jedem einzelnen Feierabendbier wird das Ende um so bewusster.

Es war schön hier, schön mit dir, schön mit euch, schön mit den Jungs. Dabei mussten die 108 Quadratmeter so einiges über sich ergehen lassen. Einweihungsfete an Sylvester mit DJ und gefühlten 150 Gästen. Australien-Verabschiedungsparty. Diverse Vortrinken, EM-Spiele, Video-Abende und Geburtstage.
Die einen lernten nur das Wohnzimmer und Gästeklo kennen, andere auch die angrenzenden Zimmer. Und blieben für Jahre.

Viele Partys, viele Flaschen Wein, viele gute Gespräche, viele Bekanntschaften und Erinnerungen bleiben hängen. 
Wochenlange Aktionen wie die Qualifikation zum Grolsch-WG Finale. Aktionsvideos planen. Leute rekrutieren, mit Bierkästen durch die Stadt rennen oder vom Markt bis zum Puppenbrunnen eine Bierrinne bauen. Kästenweise das grüne Gold nach Hause schleppen um am Ende mit 120 verrückten, einem Kühlwagen vor der Tür, Live-Band im Wohnzimmer und Rauchmeldern die irgendwann genug hatten von der Nebelmaschiene. Das hat sich bei uns (und sicherlich auch dem ein oder anderen Nachbarn) sehr gut eingebrandt.

Ich werde es vermissen im Frühling auf dem Bürgersteig Schach zu spielen, nach Hause zu kommen und über wahnwitzige Geschäftsideen zu diskutieren, sich über die nächste technische Anschaffung zu wundern und sich zu freuen das jemand gekocht hat.

Es waren tolle Jahre.

Danke Patric, Danke Gerrit, Danke M26!

Smartphone Geräte-Abgabe bringt mehr als Streaming-Einnahme

Marcel schreibt drüben bei neunetz.com das bei Smartphones mit mehr als 8GB Speicher eine Abgabe von 36 € pro Gerät an die Gema gehen. Also schon gegangen sind – die Abgabe ist natürlich im Kaufpreis enthalten.

Wie viel von den 8 GB werden nun von Musik belegt? Ziehen wir magere 500 MB für das System ab und noch einmal 1-1,5 GB für Fotos und Videos bleiben immer noch 6 GB Musik

Rechnen wir doch mal etwas:

6 * 1024 / 4 = ca. 1500 Musiktitel
36 € / 1500 = 0,024 pro gespeichertem Song. 

Eine Goldgrube im Gegensatz zu 0,0016 $ pro gestreamten Song bei Spotify

Bluetooth-Stereo-Headset-Test Philips SHB6110

Mich nerven Kabel. Stromkabel, Netzwerkkabel aber vor allem Headset-Kabel. Nix stört mehr als ein mitwippenes Kabel beim joggen oder am Schreibtisch gefesselt zu sein

Deshalb soll jetzt ein Bluetooth-Headset her mit einigen Anforderungen:

  • Leicht (zum joggen)
  • Stereo (Weil Musik)
  • Keine In-Ear (Mag ich nicht)
  • Möglichst mit Nackenbügel (die wenigen Haare da oben sollen noch bleiben)
  • Akkulaufzeit mindestens 8 Stunden
  • Mindestens Tasten für Lautstärke und zur Gesprächsannahme

Dank Amazon kann man sich den ganzen Kram ja einfach mal bestellen, einige Stunden testen und dann bei nichtgefallen zurückschicken.

Fangen wir also mit der günstigen Variante an.
Einem Philips SHB6110 *

Erster Test: Philips SHB6110

Für knapp 60 € gibt es recht solides Headset. Schnell ausgepackt, ein bisschen aufgeladen und mit iPhone und MacBook innerhalb von Sekunden gekoppelt. Soweit so gut – die Erkennung funktioniert so wie es bei Bluetooth sein sollte.

Mit den Tasten an der rechten Ohrmuschel lassen sich die Lautstärke anpassen, Titel vor und zurück springen sowie Starten und pausieren.

Die Tonqualität ist für meinen Geschmack zu Basslastig und insgesamt etwas unausgewogen. Aber High-End hatte ich zu dem Preis nicht erwartet.

Telefontest. Ernüchterung pur. Total blächernd, das Gegenüber hört sich selber und das bei sehr geringer Lautstärke. Umgebungsgeräusche werden voll mit übertragen. Also selbst zum skypen im Büro nicht geeignet - geschweige denn im Straßenverkehr.

Egal. Zurück zur Musik. Aufgezogen, angelassen und schon nach zwei Stunde das erste mal genervt zur Seite gelegt. Tragekomfort fühlt sich irgendwie anders an. Trotz einstellbarer Bügelgröße drückt und zwickt es irgendwann schon merklich. Acht Stunden möchte ich das nicht auf den Ohren haben.

Fazit: Wer ein Headset zum hin-und-wieder Musik hören sucht und nicht tief in die Tasche greifen möchte kann mit dem Philips SHB6110 glücklich werden. Wer wie ich aber beim telefonieren die Hände frei haben will oder längere Zeit mit Musik auf den Ohren verbringen möchte sollte die Finger davon lassen.

Weiter geht es mit dem Sennheiser MM 100 * 

* (Partnerlink )

Die Zeitung, Zielgruppen und worum es eigentlich geht.

Meine kleine Kritik zur ePaper App der Aachener Zeitung hat Ende vergangenen Jahres ganz kurz eine ziemliche Welle geschlagen. Nicht nur die Online-Redaktion des Zeitungsverlags meldete sich per Mail und Twitter bei mir, auch eine Reaktion der Chefredaktion gab es per Mail.

Der Ton war freundlich, teils aber auch ein wenig angefressen, so als ob man einen ziemlich Wunden Punkt getroffen hat. Nun gut, da kommt so ein Internet-Vollschreiber daher, kriegt kurz ziemlich viel Aufmerksamkeit, ist bei den relevanten Suchbegriffen recht weit oben bei Google gelistet und bekommt sowohl in den Kommentaren wie auch auf Twitter allgemeinen Zuspruch zu seinen Worten.

Wenn man als Verlag einige Zeit, einiges Geld und einige Mitarbeiter in solch ein Projekt reingesteckt hat, ist es klar das einen das nicht wirklich zu Freudensprüngen bewegt. 

Auf dem vergangenen Twittwoch in Aachen hatte ich nun die Gelegenheit mich einmal persönlich zu diesem Thema Auszutauschen. Ich erzählte wieder einmal das ich mit der AZ aufgewachsen bin. Ich lese die Zeitung gerne, wenn sie mir in die Hände fällt. Ich weiß das es nach wie vor einen (großen, teils wachsenden) Markt für Full-Service-Zeitungen gibt und ich weiß, wie ungemein schwer es ist in einem so hierarchisch aufgebautem Konzern neue Strukturen einzuführen und Mitarbeiter umzuschulen. Das ist alles kein Zuckerschlecken. Das kostet alles eine Mark und ja, natürlich kann man nicht alles “einfach mal” ausprobieren.

Das ist aber nicht der Punkt.

Festgeklammert am Print Produkt, optimistisch gestimmt das die (online)-Anzeigen stark zunehmen und es ja einen Bedarf für den Mantel gibt, wird eins nicht verstanden: Eine Zielgruppe wie mich.

Zwischen 20 und 30 € gebe ich monatlich im Schnitt für Musik, Serien und Apps aus. Spendiere zwischen 5 und 10 € per flattr und gönne manchen Projekten wie dem “Not Safe for Work” Podcast eine kleine Spende.

Ich lebe und konsumiere im Netz. Bin bereit für guten Inhalt, den ich bequem beziehen kann, Geld zu bezahlen. Ich möchte sogar ganz dringend Geld bezahlen für gute Leistungen. Egal ob diese aus einem großen Verlagshaus stammen, oder vom Blogger aus meiner Nachbarstrasse. 

Nur der Zeitungsverlag möchte mein Geld scheinbar nicht. Ich bin nicht bereit 15,99 € im Monat zu bezahlen um den Mantel zu einem Großteil mitzufinanzieren. Ich möchte eine Möglichkeit, die Ressorts zu einem angemessenen monatlichen Betrag zu abonnieren, die mich interessieren.

Heutzutage ist die Vertriebs und der Exklusivitätsdenke der Verlage nicht mehr nötig. Dank Internet existieren nahezu keinerlei Vertriebskosten. Ob meine iPad Zeitung alle Ressorts oder nur den Lokalteil enthält ist fast Kostenneutral. Und dank Apple muss ich mich als Verlag nicht einmal um Abrechnungssystem, Auslieferungsdienst und Inkasso kümmern.

Ich Wünsche mir hier eine Diskussion abseits von Zahlen, Kosten und Machbarkeiten. Eine offene Runde die sich über Chancen, Möglichkeiten und Machbarkeit austauscht und anfängt eine bisher vernachlässigt, belächelte Zielgruppe ernst zu nehmen.

Denn: Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe.

Aachener Zeitung im Web, in ein bisschen schöner.

Die Seiten der Aachener Zeitung stellen mich immer wieder auf eine Geduldsprobe. Überall flimmert und flackert es, drei Flash-Werbebanner alleine schon im ersten sichtbaren Bereich.

Google Adwords auf der linken Seite, Teaser auf der rechten Seite, im Text ein Flash Banner. Auf den Inhalt kann man sich hier nicht mehr konzentrieren – aber ein Adblocker Freund bin ich auch nicht. Der Verlag muss und soll ja schließlich auch im Web Geld verdienen. Aber bei so aufdringlicher Werbung weigere ich mich partout, egal wie interessant, zu klicken.

Mit ein paar Zeilen CSS Code und der Chrome Erweiterung Stylebot sehen die Seiten jetzt halbwegs ansehnlich aus und nerven nicht an allen Stellen mit aufdringlicher Werbung.

Neben den störendsten Werbefläche habe ich die Schrift, Zeilenabstände und ein paar Abstände im Kopfbereich angepasst um so dem Inhalt das zu geben was er verdient hat: mehr Platz!

Lieber Ansgar.

Ich muss mich bei dir entschuldigen. Nach anfänglicher Häme, das Du das Web 2.0 so verspottet und dem Untergang geweiht hast, hast Du ja schnell gezeigt das Du doch etwas vom “Mitmachweb” verstehst.

Danke, das Du deine Seite http://www.ansgar-heveling.de/ für uns alle als Kommunikations- und Diskussionplattform geöffnet hast. Die Idee mit dem gebunden Buch ist ja nett, aber doch bei weitem nicht so schnell und unkompliziert wie der Zugang zu deiner Heimseite.

Und wer hätte das Gedacht: Dein Aufruf findet so viel Andrang, das jetzt sogar schon die Server in die Knie gehen. Das ist so, als wäre dein Buch plötzlich ausverkauft und die Druckereien kommen mit dem produzieren nicht mehr hinterher.

Deine digitale Marionette
Tim

Internet und so.

Bits und Bytes rasen seit Jahren durch unsere Welt. Facebook, youtube und What’sApp machen die Vision Marshall McLuahns vom “global village” an vielen Orten schon heute alltäglich.

Wie sieht das “globale Dorf” heute aus? Wo rasen die bits und bytes entlang, welche Geschichte hat das Netz hinter sich und wieso laufen wir Deutschen gerade Gefahr bald nicht mehr Teil des globalen Dorfes zu sein?

Angefangen hat alles schon vor über 30 Jahren. Damals, nach dem ARPANET war der erste wirklich kommerziell Nutzbare Dienst in Deutschland Bildschirmtext – kurz BTX.

Die Einwahl erfolgte über Akustikkoppler oder Modems die eine Geschwindigkeit von sagenhaften 30 Bit – also 30 Zeichen pro Sekunde lieferten. Da kann man noch beim übertragen mitlesen.

Bunt und bebildert wurde es erst mit dem Einzug des World Wide Webs Anfang der 90er Jahre. Neben mittlerweile recht alltäglichen Diensten wie Newsgroups, FTP und Mailbox begann mit dem WWW die Ära des Internets wie wir es heutzutage Tag für Tag nutzen und schätzen.

Mit dem Start des WWW, erschwinglichen Minutenpreisen und immer  mehr Angeboten stieg die Nachfrage stetig. Auch nach immer mehr Bandbreite. Kurz vor der Jahrtausendwende starte die Telekom ihr DSL Angebot.

Immer mehr Dienste entstanden, es wurden Millionen in junge Firmen investiert und so ziemlich jedes neue Start-Up war kurz nach seinem Start an der Börse gelistet.

Anfang 2000 platze sie dann, die Dot-Com Blase.

Millionen wurden versenkt, Dienste verschwanden fast so schnell wie sie entstanden waren. Es wurde lange Zeit still in der Welt der Informationstechnik.

Dann jedoch, Anfang 2004 wagte sich eine kleine Kalifornische Firma wieder an die Börse. Mit Millionen überhäuft, regte sich langsam wieder etwas Hoffnung in der jahrelang gebeutelten IT-Branche. Dienste rund um google entstanden, immer mehr Firmen entdeckten das Netz wieder für sich und fingen an, eigene Dienste zu bauen.

Musik und Videos über napster, itunes und netflix
Soziale Kontakte mit studivz, facebook und path
Dateien über dropbox, s3 und icloud tauschen
Dinge teilen und archivieren über pinterest, twitter und evernote.

Das Internet ist bei vielen längst im Alltag angekommen. Überall dort wo genug Bandbreite existiert. 

Während in Schweden selbst im 740 Seelen Dorf ‘Hede’ (500 km entfernt von Stockholm) youtube Videos und iPhone-Updates ruckelfrei und in Minutenschnelle heruntergeladen sind, so ist hierzulande schon ein paar Kilometer hinter der Stadtgrenze Schluss mit dem Internet von heute.

Gemeinsames Arbeiten an Dokumenten, der Austausch der Urlaubsbilder mit Freunden am anderen Ende der Welt oder den verpassten Tatort in der Mediathek schauen. Alles Dienste die an vielen Orten Deutschlands noch immer mit viel warterei und teilweise garnicht möglich sind.

Dabei verlieren nicht nur privat genutzte Dienste. Auch das werben und präsent sein im Netz wird für kleine Einzelhändler oder selbständige Dienstleister immer wichtiger. Oder die Recherche für Schüler und Studenten. Wer mit wenigen Kilobytes durch das WWW surft, Webvideos vielleicht gar nicht richtig betrachten kann oder einige Minuten zum versenden eines Dokuments einplanen muss hat einen Nachteil gegenüber Netztechnisch besser gestellten.

Nachdem das Internet nun in unserem Alltag angekommen und immer fester integriert ist, ist es wichtig nicht den technischen Anschluss zu verlieren. 

Auch die hinterste Ecke muss mit vernünftigem Zugang versorgt sein.

Dörfer müssen wieder zum globalen dazugehören.

Mein neues Radio mit nur vier Buchstaben: rdio

Lorenz schrieb heute morgen schon über rdio. Auch wenn ich den Start nicht verpasst habe hat mich der fünfhundertste Streaming-Dienst der in den letzten Tagen endlich in Deutschland gestartet ist herzlich wenig interessiert.

Ich hab ja mixcloud, iTunes Match und bis eben auch noch grooveshark.

Lorenz Artikel machte mich allerdings neugierig auf rdio. Nun teste auch ich rdio und bin bisher schwer begeistert. Die Mac-App macht das Musikhören genauso komfortabel wie iTunes und lässt sich sogar über die Media-Tasten steuern, das fühlt sich direkt wie immer an. Nur mit dem unterschied das auf einmal statt 10.000 potentiell 15.000.000 Songs aus meinen Boxen sprudeln.

Nach nun 12 Stunden durchgehender Nutzung gefällt mir rdio ziemlich gut. Die Social Funktionen sind nett, neue Musik entdeckt man so schnell, die Qualität ist gut und die Wartezeiten beim überspringen von Liedern liegen unter einer Sekunde.

Die private Musiksammlung wird nach und nach uninteressanter – zwar kaufe ich mir regelmäßig Alben und Sampler bei iTunes, aber die alltägliche Bedudelung im Büro und unterwegs machen Dienste wie rdio um einiges besser und vielfältiger.

Erholungsurlaub für 2012

An Silvester ging für mich früh morgens der Zug nach Berlin – feiern in der Hauptstadt, Schulfreunde treffen und ein paar Tage abschalten. Eigentlich nur bis Montag geplant, verlängerte ich schon auf der Hinfahrt bis Donnerstag – Selbständigkeit, mäßige Ruhe im Büro und kaum Vorlesungen in der FH sei dank.

Angekommen, abgeladen und orientiert ging es bald schon los in eine rauschend, typisch Berlinerische Silvesternacht. Privat gestartet, großes Feuerwerk mit hunderten am Hauptbahnhof geschaut und weiter zur nächsten WG-Party. Englisch, spanisch, französisch und ein bisschen deutsch wurde auch gesprochen.
Getrunken, gefeiert und ausgeschlafen. Aufgestanden gefrühstückt gebummelt und essen gewesen – Mittelmäßiges Essen, mittelmäßiges Bier und mittelmäßige Kellner. 

So langsam fühlte sich der Kurztrip an wie Urlaub.

Montag in aller früh verabschiedete sich der Großteil wieder in Richtung Aachen. Ich blieb und hatte mir die nächsten Tage erstmal nichts vorgenommen. Ein wenig die örtlichen Coworkingspaces abklappern (Es ist dann jedoch beim betahaus geblieben…) und ein wenig einkaufen. Ansonsten treiben lassen von der Berliner Luft. Freunde treffen, trinken, schauen was der Abend so bringt.

Es war wie Urlaub.

Heute ging es nach fünf schönen Tagen in der Hauptstadt wieder zurück – im Gepäck neue Klamotten, neue Eindrücke und vor allem eins: Neue Kraft. Der Stress der letzten Monate, des letzten Jahres, die Fragen ob das alles nicht zu viel ist – erstmal wie weggeblasen. Ich hab wieder richtig Bock auf das was kommt. Auf’s Studium, unsere Firma und die Abenteuer die in diesem Jahr noch so anstehen.

Auf geht es also in ein tolles 2012 – ich freu mich ziemlich drauf.

„Das iPad rettet die Verlage“

Die Hoffnung war groß, als das iPad auf den Markt kam. Manche sprachen euphorisch gar von einer Rettung des traditionellen Verlagsgeschäfts. Wäre ja auch schön gewesen, nichts hätte sich ändern müssen. Vergangenes Jahr kamen nun die meisten Redaktionen mit Apps auf den Markt – und von der Euphorie ist nichts mehr zu spüren. Jedenfalls nicht bei den Nutzern. Die FAZ-App ist hübsch aber nicht viel mehr als eine nett gestaltete PDF-Ausgabe mit Zusatzfunktionen, der Kölner Stadtanzeiger ist ok, der Spiegel auch, die FAS dagegen ist schön, ignoriert aber die großen Möglichkeiten von Tablet-Rechnern. Und die Süddeutsche Zeitung, gut, wir sprachen darüber.

http://blog.wiwo.de/ungedruckt/2011/12/30/die-11-vergeblichen-hoffnungen-des-medienjahres-2012/

Aachener Zeitung auf dem iPad. Nichts verstanden.

Seit wenigen Stunden hat es die Lokalpresse geschafft. Sie verlässt das sinkende Schiff und schließt sich Matthias Döpfner an. Das Aachener Verlagshaus ist auf dem iPad angekommen. Knapp zwei Jahre nach der Einführung das beliebten Tablets erscheint die Aachener Zeitung sowie ihr Schwesterblatt Aachener Nachrichten nun täglich frisch gedruckt im ePaper-Kiosk.

ePaper beschreibt das Dilemma nur all zu gut. Knapp zwei Jahre hat man also gebraucht um die Zeitung 1:1 auf dem iPad darstellen zu können. Also ein pdf hinter eine Bezahlschranke zu stellen und mit innovativen Funktionen wie “per E-Mail senden” zu versehen.

Aachener Zeitung ePaper auf dem iPad - Titelseite

Die Bedienung der App ist okay – das was sie kann, macht sie vernünftig, auch wenn es hier und da noch ein paar Abstürze gibt. Die Suchfunktion über das Zeitungsarchiv lädt nicht gerade zum stöbern ein, ist aber praktisch wenn man weiß was man sucht.

Was aber an der Dresdner Straße noch nicht angekommen ist: Eine digitale Zeitung muss anders funktionieren. Mit der aktuellen ePaper Ausgabe bekomme ich auf mein iPad welches ständig im Netz hängt, mit metering apps zum Nachrichten-Konsum ausgestattet ist (Tagesschau, Welt, Zite, Flipboard, …) ständig wichtige Ereignisse als Push-Benachrichtigung zugestellt oder schon so aufbereitet, das das konsumieren eine Freude ist.

Die Aachener Zeitung schafft es hingegen, mir Morgen früh alten Nachrichten vom Vortag im Zeitungslayout zu präsentieren. Mehrwert? Keiner. Innovation? Gleich null.

Einzig den Lokalteil bieten mir Tagesschau und Welt nicht. (Zite und Flipboard können hier mit Facebook und Twitter Aggregierung Punkten, aber das ist ein anderes Thema).

Gönne ich mir nun also für 0,79 € pro Ausgabe eine Lokalzeitung kann ich fröhlich ein paar Seiten Termine, nette Artikel und schwarz Weiß Bilder sowie Discounter-Anzeigen konsumieren – und Artikel per E-Mail verschicken.

Möchte ich nun also meinen Freunden auf Facebook oder meinen Kreisen bei google+ von einem netten Artikel erzählen, schicke ich eine E-Mail mit dem Volltext (ohne Bilder natürlich) an mich selber und kopiere diesen Volltext in mein Statusupdate. Sicherlich nicht im Sinne des Erfinders und erst Recht nicht im Sinne eines Leistungsschutzrechts für Presseverleger.

Mit solchen völlig an den Möglichkeiten und am Markt vorbei entwickelten “iPad Zeitungen” gräbt sich nicht nur der Aachener Zeitungsverlag sein Grab immer weiter. Ich bin gerne bereit für guten Lokal-Journalismus ein paar Euro im Monat zu bezahlen – das derzeitige Angebot ist aber mindestens so uninteressant wie die gute gedruckte Zeitung. Dadrin konnte man immerhin noch seine Küchenabfälle einwickeln.

Das es Verlage gibt, die verstanden haben was zukünftige Kunden von einer digitalen Zeitung erwarten zeigen Welt, Zeit und die FAZ mit ihren iPad Apps und vor allem die Zeit mit ihrer mobil-optimierten Webseite nur all zu gut.

Hoffentlich dauert es einfach nur noch ein bisschen, bis in den lokalen Redaktionsräumen umgedacht wird. Und hoffentlich ist es dann nicht schon zu spät.

Datenverlust und Mixcloud

Vor ein paar Wochen ist mir meine interne Datenplatte abgeraucht. Nicht mechanisch, sondern durch irgendwelche Fehler im Dateisystem die sich zu allem übel auch auf dem TimeMachine Backup eingenistet haben.

Mit tagelanger Geduld, vielen Programmen und ein bisschen Glück konnte ich nahezu alle Daten wiederherstellen. Den aktuellen Festplattenpreisen geschuldet, wollte ich aber noch mit dem Austausch der Datenplatte warten. Mac OS durfte es sich solange auf der flotten SSD gemütlich machen – inklusive Nutzdaten.

Mit nur 80 GB SSD musste da aber heftig sortiert werden. Alles was unnötig für unterwegs ist, wanderte auf’s NAS. Darunter auch die 150 GB große iTunes Mediathek sowie etliche Gigabyte RAW-Fotos und Projekte die schon längst im Archiv hätten sein können.

Musik begleitet mich schon immer durch meinen Arbeitsalltag. Seit ein paar Monaten läuft im Büro jedoch fast ausschließlich Mixcloud. 1-2 Stunden lange Mixtapes vor allem aus dem elektronischen Bereich sowie HipHop, Funk, Soul und Jazz dominieren die Plattform.

Mixclouds Player hat sich in letzter Zeit enorm gemacht. So basiert er mittlerweile komplett auf HTML5 Technologien und ist auch über mehrere Tabs hinweg intelligent. Zusätzlich gibt es beim hören eines Tapes direkt Empfehlungen für weitere. Unbegrenzter kostenloser Musikspass.

Dank Mixcloud hab meine iTunes Bibliothek keine Sekunde vermisst – einzig der fehlende iPhone sync schmerzt ein wenig (ist aber dank iCloud nicht ganz soo tragisch). 

Ich bin gespannt wie dieser Dienst und sämtliche andere Streaming-Angebote sich entwickeln. Denn dank bezahlbarer Unterwegs-Flats sollte die mobile Mixcloud Nutzung in 1-2 Jahren auch ganz normal sein. Und dann endlich können wir von überall Musik genießen ohne jeden Song Millionenfach auf jedem einzelnen Endgerät mitzuschleppen. Schöne neue digitale (Mobil) Welt. 

Zeitumnutzer

Wer kennt sie nicht, die kleinen Zettel, die auf Knopfdruck aus unschuldigen Automaten kommen und uns in einer Warteschlange einordnen.

Wer kennt sie nicht, die Überlegungen ob man es bis zu Nummer 572 noch kurz in den Drogerie Markt schafft – oder wenigstens zur Toilette.

Wer kennt diese Momente, des ruhigen vor sich hin Wartens nicht, während man sich etwas sinnvolleres herbeiwünscht. Oder wenigstens andere Lektüre als die Bunte.

Wer sie nicht kennt: ich sitz mal wieder, unbekannte Minuten verstreichen und der geplante Wintermantelkauf verschiebt sich nach hinten.
Denn eine app mit der ich mir von unterwegs eine Wartemarke ziehen kann gibt es nicht. Und eine app, mit der ich mir aktuelle Wintermäntel aus dem Einzelhandel in meiner Umgebung anzeigen lassen kann, auch nicht.

So suche ich bei Zalando, Amazon und Otto und hoffe für den Einzelhandel, das er bald das Potential von wartenden erkennt.

Wie konnte ich dieses Video bisher nur übersehen haben?Ken Robinson spricht sehr unterhaltsam darüber, was leider noch nicht sehr viele erkannt haben: Unser Bildungssystem ist (weltweit) für ein Zeitalter gemacht, aus dem wir schon lange raus sind. Unbedingt anschauen!

Ken Robinson – Schule zerstört Kreativität.

Netznichtversteher

Eurokrise, Rechtsradikaler Terrorismus und liebesgemauschel in den oberen Reihen der Linken. Alle zerreißen sich wieder die Mäuler. “Haben wir es doch gewusst”, “stürtzt das System”, “Banken in die Schranken”. Ich halt mich da eher zurück, denn ich kann nicht mitreden.

Finanzen haben mich immer interessiert, aber mit Geld konnte ich selber noch nie umgehen. Und ob das System anders besser funktioniert, weniger Risiken birgt und mir mehr Geld auf meinem immer zu schlecht gestellten Konto beschert – ich weiß es nicht.

Jahrelanges Morden auf Deutschlands straßen – anscheinend von einer rechtsextremen Gruppe, Unterstützt vom Verfassungsschutz? Mit Hintermännern? Jahrelang unbemerkt?
Ich kann mir darüber nur ein Urteil bilden und das glauben, was mir die Medien und so manche Blogs auftischen.

Was mich aber aufregt, sind einseitige, von Angst geschürte Diskussionen über Facebook, Google und sowieso alle (bösen!) amerikanischen Unternehmen.

Unsere Regierung, Medien und Lobbyisten haben es bisher ganz gut hinbekommen ein bisschen 1984 in unsere Köpfe einzupflanzen.

Wir sind seit Jahren dabei, nahezu jeder neuen Errungenschaft des Netzes erstmal nur Risiken und Gefahren zuzusprechen, anstatt die Chancen zu sehen.

Facebook speichert unser ganzes Leben, Google fotografiert unsere Vorgärten, Apple weiß wo sich jedes iPhone auf der Welt gerade befindet, Foursquare verrät Dieben wann ich nicht zuhause bin.

So die Sicht vieler Deutschen.

Facebook bietet uns eine einzigartige, simple Möglichkeit sich mit Menschen aus unserem Leben zu vernetzen und die Stücke unseres Lebens zu teilen, die wir für wichtig halten.

Google eröffnet Menschen, die nicht die Mittel haben die Welt zu bereisen, Möglichkeiten diese doch zu erkunden. Schritt für Schritt, Stück für Stück.
Und auch Unternehmen bieten sich wunderbare Chancen wenn der Besucher mittels Streetview durch die Aachener Innenstadt flaniert, die Front eines großen Klamottenhauses sieht und dort vielleicht direkt, in Street View, die neue Sommerkollektion kaufen kann.

Apple kann mit den Millionen iPhone-Daten bald eine wesentlich zuverlässigere Navigationslösung anbieten und jetzt extrem schnelle Lokalisierung realisieren.

Foursquare verbindet die reale Welt sehr stark mit dem Netz. Ich muss zu einem Ort gehen um Angebote zu erhalten oder mich schlicht einzuloggen. Leider Nutzen in Deutschland kaum Unternehmen dieses riesige Potential.

All das sind Beispiele die mittlerweile – nach etlichen Jahren mehr oder weniger akzeptiert und angekommen sind. Den ganzen neuen Scheiß, der “die Welt da draußen” und “das Internet” stärker zusammenbringt und noch mehr verschmelzen lässt ist hier noch lange nicht angekommen.

Wir müssen mit der Scheu aufhören und mehr experimentieren. Einfach nutzen, testen und schauen was es uns persönlich bringt. Nicht immer warten bis auch wirklich der letzte Nerd-Freund den tollen neuen Dienst nutzt und man “nun ja nicht mehr anders kann”.

Wir müssen jetzt die Chancen sehen und ergreifen, die uns das Netz bietet.
Auch wenn wir den Rückschritt nicht mehr aufgeholt bekommen, wir können es noch schaffen ein besseres Netz(Verständnis) für unsere Kinder zu hinterlassen.

Die meisten von uns gehen mit der Zukunft um wie die TV-Manager […] Wenn dann eine wie Marissa Mayer ankommt und uns erklärt, warum sich bald so ziemlich alles verändern wird, lachen wir verlegen und hoffen, dass sie bald zum Flugzeug muss.

Wired Deutschland, Marius Sixtus

Wir werden damit leben müssen, dass die Welt kein sicherer Ort ist und es wäre klug sich einzugestehen, dass man bestimmte Dinge nicht verstehen kann.

http://mspr0.de/?p=2350

Eine kurze Einschätzung zu Thunderbolt.

Apple tut es wieder. Wie 1998 kommt mit Thunderbolt und den neuen Modellen ohne optische Laufwerk langsam die neue Generation an (Mobil)-Computern im Ladengeschäft an.

Wie vor 13 Jahren spart Apple nach und nach bewährte Schnittstellen wie Firewire ein und setzt auf den zusammen mit Intel entwickelten neuen Standard Thunderbolt. Dank extrem hoher Übertragungsraten und der Möglichkeit, bis zu sechs Geräte in Reihe zu schalten bietet sich die neue Schnittstelle vor allem für eins an: auslagern von Komponenten.

So benötigt ein Notebook heute unterwegs keine Netzwerk Schnittstelle, ein USB-Port reicht unterwegs meist dicke aus und eine dicke Stromfressende Grafikkarte auch nicht nötig. Dank des Hardware-Nahen neuen Standards können so Komponenten die bisher fest in Notebooks oder auch stationären Rechnern verbaut werden mussten in Displays eingebaut werden und sparen so wertvollen Platz in mobilen Rechnern.

Dazu kommen nun die neuen i5 und i7 Prozessoren welche nun auch im Macbook Air verbaut sind. Damit ist selbst unterwegs HD-Video Schnitt kein Problem mehr. Im Büro oder Zuhause wird das Macbook Air dank Thunderbolt-Display in zwei Sekunden zum vollwertigen Arbeitsplatz mit schnellem RAID-Festplatten System, USB-Hub und Fire-Wire Anschluss.

So langsam können wir uns also auf eine Zukunft freuen, in der mobile Arbeitsplätze sich vor stationären Büro-Kollegen nicht mehr fürchten müssen. 

Flinc, die neue Mitfahrzentrale

Gestern ist flinc nach einer mehrmonatigen geschlossenen Testphase offiziell gestartet. Flinc liefert eine iPhone App und wird auch an Navigon-Geräte angebunden. Dank Push-Benachrichtigungen sollen sich auch bald Fahrt-Angebote und Gesuche von wenigen Kilometern lohnen.

Ich habe flinc schon inder geschlossenen Phase getestet – die Seite wirkt sehr aufgeräumt und funktioniert sauber. Die Idee ist gut und kann funktionieren. Jedoch braucht es gerade hier eine Menge Leute die ihre Fahrten eintragen und dann auch auf Anfragen reagieren. Aber wenn Pendler, die nicht immer alleine fahren möchten ihre regelmäßigen Fahrten eintragen und die APP demnächst Fahrten automatisch erkennt kann das ganze Projekt sehr gut funktionieren.

PHP und Mysql unter Mac OS

Mac OS liefert von Haus aus schon eine gesunde Server-Umgebung mit. Einzig aktiviert werden möchte noch php, mysql ist auch flott installiert und die eingerichtete Umgebung ist im Gegensatz zu einer MAMP Installation schön schlank, sauber und so nah am eigentlichen System wie es nur geht.

Alles was wir brauchen sind diese drei Links:

PHP unter 10.6 aktivieren: http://www.sysadminslife.com/apple/mac-os-x-10-6-php-unter-snow-leopard-installieren

MySQL als Paket Installieren: http://dev.mysql.com/doc/refman/5.1/en/macosx-installation-pkg.html

MySQL-Verwaltung: http://www.sequelpro.com 

Habt Angst im Internet.

Seit langer Zeit versucht das ZDF nun schon mehr auf die jüngere Zielgruppe abzuzielen. Wie grandios das nicht klappt, zeigt einmal mehr dieser Angstschürende Beitrag.

Da laufen Reporter durch die Gegend, besuchen mit (ausgedruckten!) AGB Juristen, sind erschüttert darüber Fotos die bei flickr gepostet wurden öffentlich (im Internet!!!) sehen zu können und dann auch noch das:

Bei ZDF Zoom lesen sie Tweets, in denen ein Mensch ankündigt, dass er irgendwo sein wird. Und dann die Sensation: Er ist tatsächlich dort.

@tknuewer

Ich bewege mich, ebenso wie der gestaltke Thomas Praus, seit Jahren im Netz und verbringe einen Großteil meines Tages mit Facebook, Twitter, Foursquare, Blogs und Nachrichtenströmen. Manche sagen ich sei süchtig, aber vielleicht weiß ich einfach nur die Kanäle zu nutzen, die meiner Generation heutzutage zur Verfügung stehen.

Informationen zu erhalten, zu verteilen, zu kommunizieren und zu diskutieren. Wissen austauschen, recherchieren und gemeinsam an Dokumenten arbeiten. Und das zu jeder Zeit, an jedem Ort für so gut wie kostenlos. Manchmal frage ich mich dabei, wie meine Eltern ihr Studium absolvieren konnten, ohne diese ganzen Hilfsmittel.

Das Problem ist nicht das Netz, das Problem ist immer noch der durchschnittliche Nutzer, der nicht weiß wie er mit dem Netz umgehen muss.
Wir brauchen Medienkompetenz. Kinder und Jugendliche müssen früh lernen sich im Netz zu bewegen. Wie man aus hunderten, tausenden und noch mehr Quellen relevante Informationen findet. Wie man richtiges von falschem unterscheidet. Was genau passiert wenn bei Facebook ein Foto hochgeladen wird und das es auch dunkle und schmutzige Ecken im Netz gibt.

Einfach noch mehr Menschen die keine Ängste schüren, sondern aufklären.

Deshalb tut das, was ich in meinem Freundes und Bekanntenkreis schon länger versuche: Nehmt die Angst vor neuen Diensten vor “Datenkraken” wie Google, Facebook und anderen. Erzählt von den Möglichkeiten aber auch von den Gefahren. Klärt auf und lasst dabei euer Fanboy-gehabe ein paar Minuten ruhen, wenn Mutter von dem bösen google anfängt. 

Für die neerdigen Gespräche “unter uns” haben wir dann ja immer noch unseren “rechtsfreien Raum, das Internet (Minute 27:45).” 

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